Presse

Hier findet ihr Pressematerial zu den Boysox. Wenn ihr mehr braucht, nehmt Kontakt mit uns auf.

Fotos, hochaufgelöst

Download
Coverabbildung CD "But How Apply"
Die CD "But How Apply" erscheint am 19.11.2019. Elf Tracks der Band aus insgesamt 33 Jahren Schaffensphase. 120 x 120 mm, 300 dpi
Cover_The_Boysox_ButHowApply_JPEG_300dpi
JPG Bild 281.7 KB
Download
Pressefoto The Boysox, Foto: (c) 2017 AW-Moments
The Boysox aus Lingen spielen Waverock/Indie. V. l. n. r.: Frank Leisner, Olaf Schnieders, Heiner Köhler und Norbert Engbers
000_8837_bearb.jpg
JPG Bild 5.7 MB
Download
Pressefoto The Boysox, Foto: (c) 2017 AW-Moments
Waverock und Indie mit schönen Melodien Die Boysox aus Lingen sind (v. l .n. r.): Heiner Köhler, Olaf Schnieders, Norbert Engbers und Frank Leisner
000_8656_bearb.jpg
JPG Bild 7.9 MB
Download
Pressefoto The Boysox, Foto: (c) 2017 AW-Moments
Olaf Schnieders, Norbert Engbers, Heiner Köhler und Frank Leisner: The Boysox aus Lingen spielen wavigen Indie mit Achtziger-Roots.
000_8856_bearb.jpg
JPG Bild 5.3 MB

Texte

Download
Presseinfo CD "But How Apply" PDF
Presseinfo_The Boysox_CD_But_How_Apply_2
Adobe Acrobat Dokument 348.1 KB
Download
Presseinfo The Boysox PDF
Presseinfo_The_Boysox_2019.pdf
Adobe Acrobat Dokument 129.2 KB
Download
Presseinfo CD "But How Apply" MS Word
Presseinfo_The_Boysox_CD_But_How_Apply_2
Microsoft Word Dokument 54.5 KB
Download
Presseinfo The Boysox MS Word
Presseinfo_The_Boysox_2019.doc
Microsoft Word Dokument 42.0 KB

The Boysox aus Lingen (Ems) stellen neue CD vor

 

 „But How Apply“ als musikalischer Querschnitt durch die Bandgeschichte

 

 Elf Tracks aus 33 Jahren

 

19.11.2019 - Mit einem neu eingespielten Album melden sich The Boysox aus Lingen ganz aktuell zurück. „But How Apply“ heißt es, elf Tracks umfasst es. Die Band nahm einen musikalischen Querschnitt auf, der Songs aus den Jahren 1985 bis 2018 enthält.

 

Waverock, so beschreibt man das Genre wohl am treffendsten, in dem sich The Boysox mit ihrer Musik bewegen. Die ist geprägt von Melodien, die im Ohr haften bleiben. Da entfalten sich weite Klangteppiche aus den Keyboards. Wavige Indiegitarren formen eingängige Songstrukturen. Rhythmussektion und Bass liefern das 80er-geprägte Fundament für die Songs.

 

Das Album „But How Apply“ entstand praktisch im Wortsinn. 2018 bewarben sich The Boysox für einen Support beim Konzert der britischen Band Desperate Journalist. Nach nur fünf Minuten klingelte die Absage ins Postfach der Band. Der Hinweis vom Booker: Das verlinkte Material vermittele keinen richtigen Eindruck. 

 

Für die Aufnahmen statteten sich die Boysox mit einem digitalen Mischpult aus, um zeitlich flexibler agieren zu können, als das in einem Studio möglich schien. In einem ersten Anlauf bei der Beschaffung eines Pultes wurde die Band dann noch Opfer eines Internetbetruges. Rund 900 Euro gingen dabei verloren. Danach entschied man sich für einen Neukauf im Musikalienhandel.

 

Ursprünglich sollten sechs Tracks eingespielt werden. Der Umfang hätte für ein klassisches Demo ausgereicht.

 

Im Dezember 2018 verwandelten die Boysox also ihren Proberaum in ein Studio. Gemeinsam mit Freund und Techniker Andreas Bethke nahm die Band auf. Bei den Aufnahmen kamen die Boysox gut voran. Elf Tracks landeten schließlich im digitalen Speicher.

 

Für die Aufnahmen nutzten die Boysox zwar neueste Technologie. Jedoch spielten sie ihre Tracks als Band zusammen und live ein. Ganz bewusst. Ähnlich wie es früher Größen wie die Stones taten. Das Ziel war es, den authentischen Bandsound, das authentische Bandfeeling einzufangen. Die Aufnahmen sollten das vermitteln, was die Band auch beim Konzert liefert. Real, gerne englisch ausgesprochen.

 

Das Ergebnis davon hört man auf „But How Apply“. Die Songs haben Ecken und Kanten, sind nicht etwa hochpoliert, sondern vermitteln ihre ganze Ursprünglichkeit und ihren Charakter. Sie klingen bisweilen ungeschliffen und roh. Doch Komposition und Arrangement, Mix und die sehr bewusst, aber nicht übertrieben eingesetzten Effekte sorgen für einen gewissen Glanz. Live würde die Band die Stücke wohl exakt so spielen, Techniker Andreas Bethke würde die Effekte auf den Punkt so setzten. Die Songs würden aber live noch zusätzlich an Druck gewinnen; durch die PA, durch die Verstärker und Instrumente im Raum, durch die Performance und das unmittelbare Erleben. „Das wollten wir so“, erklärt Olaf Schnieders, Sänger und Gitarrist der Boysox, „Das hat Konzept, das war der Plan. Wenn wir uns damit bewerben, dann hört der Empfänger das, was von den Boysox auch live gibt.“

 

Der Mix an Tracks, die die CD enthält entstammt praktisch der kompletten Schaffungsphase der Band. „Waiting“ und „Tuesday“ stellen dabei die ältesten Songs dar, die 1985 beziehungsweise 1986 entstanden. Aber auch ganz frische Tracks sind dabei wie „Into Your Sadness“ oder „Dear E.“ Bekommen kann man die CD bei der Band selbst. Als nächstes Konzert steht ein Auftritt am 14. Dezember in der Sputnikhalle in Münster an, wo die Boysox die legendären Bollock Brothers als Vorband begleiten.

 

 

Playlist mit Kommentaren

 

01. Behind These Walls (ca. 2010)

Songs fußen in aller Regel nicht auf reiner Fiktion; das Leben mit seinen Höhen und Tiefen bestimmt die Idee, die dann Komposition und Lyrics miteinander verschmilzt – bestenfalls. Eine Bestandsaufnahme, nachdem ein Weg aus einer nicht funktionieren wollenden Beziehung zurückgelegt ist; mit der Aussicht, dass es keine Aussicht gibt. Über einen groovigen Rocktune rechnet „Behind These Walls“ ab. Und tut gut.

 

02. From Time To Time To Time (ca. 2017)

Es geht um Liebe. Und um das, was Liebe bisweilen in die Schranken weist. Und darum, dass man das aus Liebe erkennen und bearbeiten kann. Wenn die Liebe es wert ist. Ist sie? „From Time To Time To Time“ …

 

03. Waiting (ca. 1985)

Manchmal können wenige Linien übereinandergelegt neue Formen, Figuren, ja, ganze Dimensionen ergeben. Die frühen Songs der Boysox funktionierten konsequent nach diesem Prinzip. „Waiting“ ist wohl der frühe Sing-Along-Song der Band, der bis heute den Hit beim Livekonzert markiert. In der Neuaufnahme haben die Boysox die Reduziertheit reduziert, um einige schöne Facetten im Sound weiter herauszuarbeiten. Inhaltlich bleibt „Waiting“ unvermindert aktuell. Das Warten als Überbrückung derjenigen Zeitspannen, die sich zwischen den erlebenswerten, erstrebenswerten Punkten im Leben erstrecken. 

 

04. „Dear E.“ (ca. 2017)

Der Brief an eine Jugendliebe, den man nie geschrieben hat; Gedanken darüber, was wohl wäre, wenn? Der Song könnte auch „Dear A.“, „Dear B.“, „Dear C.“ oder „Dear D.“ heißen. Eine Reflexion, dass der Status Quo ein guter ist, dass aber manchmal die Gedanken an Begegnungen, an Begebenheiten abschweifen. „Sometimes I think about what could have happend, if things had turned out a different way …“

 

05. „Can’t Let Go“ (ca. 2008)

Nicht loslassen können. Positiver gefühlt, als der Titel es ausdrückt. Nicht als depressive Erfahrung; eher als guter Wunsch an einen Menschen, mit dem man Zeit verbracht hat. „Take care for what you say“. Keine Warnung, sondern eher sorgengetränkte Mahnung daran, nicht einfach jedem Nächsten blind zu vertrauen. „Care Force One“, sagte Musikerkollege Sean Sams treffend beim Jam in Ahaus!


06. This Is Where We Started From (ca. 2015)

Natürlich gibt es Einflüsse auf die Musik der Boysox. Die Chameleons UK um Frontmann Mark Burgess prägten einen besonderen Gitarrensound, der von Delays gekennzeichnet ist. Insbesondere nutzten die Gitarristen Dave Fielding und Reg Smithies die punktierte Achtel, um den speziellen Kick in ihre Songs einzuarbeiten. Der Basisriff zu „This Is Where We Started From“ arbeitet nach diesem Prinzip und schafft damit den grundsätzlichen Groove des Songs. Darüber liegt einmal mehr das Thema Beziehung. In der Einbahnstraße, was beide Menschen wissen. Doch da brennt noch ein Feuer, da kann man noch lernen, Dinge zu ändern.  

 

07. Into Your Sadness (ca. 2018)

Zuerst war die Musik. Ein New-Wave-Tune, der in Gedanken an alte Sisters-Nummern entstanden war. Eine Basslinie, die konsequent Achtel durchhämmert. Über einen klar gegliederten Drumbeat. Gitarren und Keyboards verlassen dieses Raster und schaffen eine mystisch anmutende Atmosphäre. Die braucht der Song, denn er kümmert sich inhaltlich um das weite Feld „Depression“. „Ich muss in deine Traurigkeit hineintauchen, um die Gründe dafür zu verstehen. Um dich zurückzuholen. Weil ich dich dort nicht zurücklassen kann.“ Ende offen; wie die Akkorde.

 

08. From Another Position (ca. 2001 & 2009)

Diesem Song geht eine kleine Anekdote voraus. Anfang der 2000er gab es den Anlauf einer jobmäßigen Kooperation zwischen Olaf Schnieders und Thomas Elbern, dem Kopf der Kölner Band Escape With Romeo. Gemeinsam hatten beide ein Projekt in Angriff genommen, um Thomas‘ Leistungen für Interviewtrainings zu vermarkten. Nach einem Treffen tauschten die zwei sich (natürlich) über Musik aus. Und darüber, wie man einen Hit schreibt. Olaf hing der These nach, dass schon der richtige Songtitel über den Erfolg entscheiden könne. „Interstellar Sex Confusion“ oder „From Another Position“ hätten nach Olafs Meinung „da echt Potenzial“. „Meinste?“, war Elberns knappe Antwort. „Ja.“ Hier ist „From Another Position“. 

 

09. Escalate And Fall (ca. 1991)

Ständig geht es im Rock’n’Roll um Revolution. Revolution, Revolution, Revolution. Aber: Was ist mit dem Ziel von Revolutionen? Was, wenn du und ich eigentlich etwas anderes mit der Revolution verbunden haben? „Your vision of this world was so different from mine“, eröffnet „Escalate And Fall“ entsprechend. Das musikalische Motiv geht von einem spannenden New-Wave-Keyboard-Riff aus, der den Song bestimmt. Bass und Drums, purer New Wave. Strat-Twang in der Gitarre. So bleibt der Song zeitlos 80er/90er.

 

10. Too Clever For This World (ca. 1990)

Einmal mehr ein Song über das Unverhältnis Mensch/Umwelt, der seit seiner Entstehung nichts an Aktualität verloren hat. Waren es früher Abholzung der Regenwälder, Treibhausgase und das Überstrapazieren der Natur, so sind es heute Abholzung der Regenwälder, Klimawandel und die Zerstörung der Natur. Aha? Während wir die Möglichkeit haben, an den renommiertesten Universitäten der Welt zu studieren, schaffen wir es offenbar nicht, unser Verhalten den schwindenden Ressourcen unseres Planeten anzupassen.

 

11. Tuesday (ca. 1985)

Beziehung. Ende. Absage. Aus. Was in „Tuesday“ beinahe hymnisch klingt und üblicherweise ein Liveset der Boysox beschließt, fällt im echten Teenagerleben (denn da kommt der Song her) eher kühl, schal und unhymnisch aus. Bisweilen zwischen Tür und Angel. Doch mit diesen Attributen schreibt man keinen Song, schon gar keinen Achtziger-Hitsong mit einer Spur U2 in der Attitüde. „Tuesday“ ist ein ‚Outro‘ und gesetzt.

 

Waschzettel

·         27. Dezember 1982: Gründung Frank Schiller Band mit Frank Leisner, Norbert Engbers und Olaf Schnieders

·         Besetzung: Gitarre, Gitarre/Gesang, Schlagzeug

 

·         März 1983: Stefan Meyer ergänzt die Band als Keyboarder

·         Ende 1983: Programmwechsel zu Deutschrock

·         Sommer 1984: Programmwechsel zu englischsprachigem Waverock und Umbenennung in The Boysox

·         Sommer 1986: Heiner Köhler ersetzt Stefan Meyer an den Keyboards

·         1993: Support der Kölner Band Escape With Romeo in der Lingener Diskothek Joker

·         1999: Support der Bollock Brothers in Nordhorn und Köln

·         2000: Support der Bollock Brothers im FZW in Dortmund

·         2002: 20 Jahre Boysox mit The Bollock Brothers, Escape With Romeo, Reverent Bob’s Heartcore Express

·         2009: Support bei Philipp Boa im Alten Schlachthof, Lingen

·         2017: Support der Bollock Brothers im Komplex, Schüttorf

·         2018: Heimathaus Wettringen, ausverkaufte Show

·         2018: Support der Bollock Brothers im Komplex, Schüttorf

·         Dezember 2019: Supoprt der Bollock Brothers in der Sputnikhalle, Münster

 

·         Soundvorbilder: U2, The Cure, New Order, Simple Minds, The Chameleons UK

 

Besetzung The Boysox

Heiner Köhler – Keyboards, Backgroundgesang

Frank Leisner – Bass

Norbert Engbers – Drums

Olaf Schnieders – Gitarre und Gesang

 

Discografie

1994 – Demotape „A Hole In My Head“

1995 – Demotape „Demonstration Of Ability“

2003 – CD „Galapressung“ zu 20 Jahren Bandjubiläum

2019 – CD „But How Apply“


Tief in den Achtzigern verwurzelt
Melodien auf weiten Klangteppichen
Indie und Waverock aus der eigenen Feder

Dass The Boysox aus dem emsländischen Lingen immer irgendwie schwer nach Achtzigern klingen, hat einen ganz einfachen Grund: Drei der heute vier Bandmitglieder begannen 1982 als Band. Die großen Bands des Indie-Genres aus der Zeit hinterließen ihre Spuren bei den Boysox: U2, die Simple Minds, The Cure und New Order hört man immer wieder heraus. Heute, über 35 Jahre nach ihrer Gründung, spielen die Boysox nach wie vor zusammen; immer noch fast in Erstbesetzung und sie klingen immer noch irgendwie nach den Achtzigern.

Melodien, die im Ohr haften bleiben, weite Klangteppiche aus den Keyboards, wavige Indiegitarren und eingängige Songstrukturen, das kennzeichnet die Musik der Boysox. Immer schon schrieb die Band eigene Songs, gewissermaßen als musikalischen Gegenentwurf zur eingefahrenen Blues- und Jazzszene Lingens in den frühen Achtzigern. Andere Einflüsse, andere Vorbilder, andere Ideen: Die Boysox entschieden sich früh für ihre ganz eigene Richtung.

„Unsere Musik war eigentlich immer out“, erklärt Sänger und Gitarrist Olaf Schnieders, „aber dem Zeitgeist haben wir uns nicht unterworfen. Sondern immer das gemacht, was wir gut fanden, wozu wir zu 100 Prozent stehen konnten und können. Auch wenn wir damit eigentlich ganz genau immer an irgendwelchen Trends vorbeigeschrammt sind.“

Freundschaft ist das wichtigste Markenzeichen der Boysox. Die vier Musiker kennen sich schon ewige Zeiten; aus der Schule, aus dem Kindergarten. Die gemeinsam durchlebte Jugend schweißte die Band extra zusammen. Freitag- und Samstagabende in der legendären Lingener Rockfabrik erledigten sie zumeist gemeinsam. Dort ergab sich so mancher musikalische Einfluss. 

Auf ihrem langen Weg haben die Boysox schon einiges erlebt und sich als Support von bekannten Namen behauptet. Sie spielten im Vorprogramm der Bollock Brothers in Nordhorn, Lingen, Dortmund und Köln. Mit den Kölner Escape With Romeo waren sie zu sehen, ebenso als Support von Phillip Boa & The Voodooclub in Lingen.

Vor allem in den letzten fünf Jahren hat sich einiges bei der Band getan: Nachdem die Boysox ihren lange Jahre genutzten, privaten Proberaum aufgeben mussten, brauchten sie eine neue Bleibe. Die fanden sie schließlich bei der Musikinitiative MuKi e. V. in Gronau-Epe. Die neuen Räumlichkeiten ermöglichten es der Band, komplett neu durchzustarten. Regelmäßiges Proben ohne zeitliche Limits war nun möglich. Die Boysox verfeinerten ihre Soundmöglichkeiten und schrieben neue Songs.

Aktuell arbeiten die Boysox an den Aufnahmen zu einer neuen CD. Die Aufnahmen selbst erfolgten bereits im Dezember 2018. Im ersten Teil des Jahres 2019 folgten im Studio Überarbeitungen, Mix und Mastering. Als Erscheinungstermin ist Herbst 2019 vorgesehen. Veröffentlicht haben die Boysox bisher ein Demo und eine CD zum 20. Bandjubiläum. Das Demo „A Hole In My Head“ entstand 1994 und 2002 nahmen sie die „Galapressung“ auf; neben eigenen Tracks sind Songs der Galagäste The Bollock Brothers, Escape With Romeo und Reverent Bob’s Heartcore Express mit auf der CD.

 



Besetzung The Boysox
Heiner Köhler – Keyboards
Frank Leisner – Bass
Norbert Engbers – Drums
Olaf Schnieders – Gitarre und Gesang